ist eine Methode zur Aufl
ösung von posttraumatischen Stressreaktionen. Sie beruht auf der Beobachtung, dass wildlebende Tiere, obwohl sie häufig in bedrohliche Situationen geraten, keine traumatischen Symptome entwickeln.
P.Levine sieht das “menschliche Tier” als ein einzigartiges Wesen an, das einerseits - wie Tiere in der Wildnis - eine instinktive Fähigkeit zur Heilung überwältigender Erlebnisse besitzt und außerdem auch über den nötigen Intellekt verfügt, um diese angeborene Fähigkeit nutzbar zu machen.
Die Funktionsfähigkeit dieser Selbstregulationssysteme werden jedoch durch den “rationalen” Teil unseres Gehirns oft gehemmt oder außer Kraft gesetzt.
Die Lenkung der Aufmerksamkeit auf Körperwahrnehmungen bei der Anwendung von SE verschafft den Menschen Zugang zu diesen stärkenden physiologischen Handlungsmustern. So können traumatische Symptome (Schmerz, Verspannung, Verlust von Gr
enzen, Angst…) verhindert und aufgelöst werden. Der Zugang zur Heilung erfolgt dabei über das Nervensystem (wo das Trauma gebunden ist), welches wieder zur Flexibilität zurückfindet, die es vor dem einschneidenden Ereignis hatte.
Diese Arbeit macht nicht nur Sinn bei akuten Ereignissen (Unfälle, Verletzungen, Operationen, Katastrophen), sondern auch;
bei allgemeinem körperlichen Unwohlsein,
einem Gefühl, von den Menschen getrennt zu sein,
Schwierigkeiten sich abzugrenzen,
Überempfindlichkeit,
und dem Wunsch nach mehr Lebendigkeit.